Peter Camenzind von Hermann Hesse
Seine erste große Liebe zu Rösi Girtanner macht aus dem Kind einen Jüngling. Peter Camenzind muss auch schon bald seinen ersten Schicksalsschlag hinnehmen. Seine Mutter liegt im Sterben und als Peter an deren Bett sitzt macht er zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Tod. Sein Vater ist sehr zornig auf ihn, da er ihn in dieser Nacht nicht geweckt hat, als seine Mutter starb. Peter trinkt nun viel Alkohol um sich in eine andere Welt zu flüchten.
Peter reist schließlich nach Zürich und studiert dort Philologie. Er lernt dort den etwa gleichaltrigen Pianisten Richard kennen. Über Richard lernt Peter weitere Künstler und Berühmtheiten kennen, darunter auch die Malerin Erminia Aglietti, in die er sich verliebt. Peter möchte ihr seine Liebe eingestehen, jedoch erfährt er dass sie bereits einen anderen Mann liebt.
Peter Camenzind verfällt erneut dem Alkohol und beschließt sein Studium der Philologie abzubrechen. Da er schon während seiner Studienzeit erste Erfolge als Feuilleton-Schriftsteller beginnt er sich als Schriffsteller einen Namen zu machen. Zum Abschied unternimmt Peter mit seinem Freund Richard eine Reise nach Oberitalien. Später erfährt Peter dass sein Freund Camenzind beim Baden ertrunken ist. Peter ist geplagt von Suizidgedanken, er verbringt seine Zeiten in Kneipen, wird krank und schwermütig. Peter macht Bekanntschaft mit Elisabeth, in die er sich verliebt. Er erlangt seine Lebensfreude zurück. Jedoch ist die Freude nur von kurzer Dauer, denn schon bald geht ihm die Liebe verloren.
Camenzind ist angewidert von der Oberflächlichkeit seiner Mitmenschen und sucht Zuflucht in der Natur. Er hat das Verlangen, die Schönheit der Natur in Dichterworten zu erwidern, was ihn wieder glücklich macht.
In Camenzind erweckt es plötzlich eine Heiratslust und Sehnsucht nach einer Ehe voller Liebe. Er beschließt Elisabeth zu heiraten, erfährt jedoch, dass sie mittlerweile vergeben ist. Voller Verzweiflung kehrt Camenzind zurück in seine Heimat, doch wieder Suizidgedanken machen sich in ihm auf. Camenzind unternimmt eine Reise nach Italien, wo er sich sehr wohl fühlt. Bei der Abreise hat er sogar das Gefühl, seine Heimat zu verlassen. Ihn treibt es nach Basel, wo er als Redakteur arbeitet. Er lernt einen schreiner kennen, mit dem er viele Abende miteinander verbringt. Peter gehört schon bald zur Familie des Schreiners und spielt oft mit den Kindern. Als die Mutter der Schreinerfrau stirbt zieht Boppi in die Familie ein. Boppi ist körperlich behindert und löst bei Camenzind und dem Schreiner Ekel und Unverständnis hervor. Camenzind bemerkt jedoch, dass Boppi viel intensiver lebt und seine geliebte Natur genau zu beobachten weiß. Camenzind ist zwischen seinem neuen Freund Boppi und dem Schreiner, der Boppi mit Abwendung gegenübertritt, hin und her gerissen. Um keinen seiner Freunde zu verlieren gründet er mit Boppi einen eigenen Haushalt.
Bis zu Boppis Tod verbingt Camenzind eine schöne Zeit. Nach seinem Tod will Camenzind wieder eine Reise nach Italien unternehmen, kehrt jedoch aufgrund dem Erkranken seines Vaters zurück in seine Heimat. Der Ort wird von einer Schneeschmelze schwer verwüstet. Peter Camenzind gelingt es über einen Zeitungsartikel vom Bund und Kanton Schadenszahlungen zu erbetteln. Er erreicht dadurch hohes Ansehen in seinem Heimatort, ihm wird sogar das Erbe des örtlichen Wirtshauses in Aussicht gestellt. Peter Camenzind beschließt, nun endlich zu dichten und ein erfolgreicher Schriftsteller zu werden.
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