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Hermann Hesse

Hermann Karl Hesse war ein deutsch-schweizerischer Dichter und Schriftsteller. Hermann Hesse erblickte am 2. Juli 1877 das Licht der Welt und verstarb am 9 August 1962 an einem Gehirnschlag.

Hermann Hesse gilt bis heute als der meist gelesene deutsche Autor im Ausland. Hesse verfasste zu seiner Zeit eine Vielzahl an Romanen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Unterm Rad", "Siddhartha", "Der Steppenwolf" und Das "Glasperlenspiel". Neben Schriftsellerei und Dichtkunst war die Malerei eine weitere Leidenschaft von Hermann Hesse. Insbesondere die Aquarelle haben es ihm angetan, bis zu seinem Lebensende hat er tausende Aquarelle geschaffen.

Hermann Hesse erlebte sowohl den ersten, als auch zweiten Weltkrieg. Zu Beginn des ersten Weltkriegs meldete er sich als Freiwilliger, wurde jedoch als untauglich eingestuft. Er wurde daraufhin zum Dienst für die deutsche Kriegsgefangenfürsorge in Bern verwiesen. Dort war Hesse Mitherausgeber der "Deutschen Interniertenzeitung" (1916/1917) und Herausgeber des "Sonntagsboten für die deutschen Kriegsgefangenen" (1916-1919).

Hermann HesseHermann Hesse veröffentlichte im November 1914 den Aufsatz "O Freunde, nicht diese Töne" in der Neuen Zürcher Zeitung. In diesem Aufsatz appelierte er, nicht der nationalsozialistischen Polemik zu verfallen, womit er versuchte die Intellektuellen zu erreichen. Durch diesen Aufsatz handelte sich Hesse viel Kritik ein. So attackierte ihn sogar die deutsche Presse und Freunde wandten sich von ihm ab. Des Weiteren erlitt Hermman Hesse eine Folge von schweren Schicksalsschlägen. So verstarb sein Vater am 8. März 1916, sein erst drei Jahre alter Sohn erkrankte an einer Gehirnhautentzündung und bei seiner Frau machte sich eine ausbrechende Shizophrenie bemerkbar. Hermann Hesse unterbrach seinen Dienst bei der Gefangenfürsorge und musste sich in eine psychotherapeutische Behandlung begeben.

Hilfe fand er bei seinem Freund und Kriegsdienstverweigerer Gusto Gräser. Hesse selbst wandelte sich vom Kriegsdienstfreiwilligen zum entschiedenen Kriegsgegner.
Während der nationalsozialistischen Machtergreifung lebte Hermann Hesse in Montagnola im schweizerischen Tessin. Hesse sprach sich zu dieser Zeit für jüdische und aus anderen Gründen vergolgte Autoren aus. Durch seine antinationalsozialistische Einstellung wurden seine Artikel Mitte der 1930er Jahre nicht mehr von deutschen Zeitungen gedruckt. Sein 1943 erschienener Roman "Das Glasperlenspiel" konnte erst nach der nationalsozialistischen Führung in Deutschland publiziert werden.

Für seine Werke erhielt Hermann Hesse eine Reihe an Auszeichnungen und Ehrungen. Höhepunkt jener ist der Nobelpreis für Literatur gewesen, den er 1946 von der schwedischen Akademie für sein Gesamtwerk verliehen bekam. Ein Jahr später wurden ihm die Ehrungen Ehrendoktor der Univerität Bern und Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Calw verliehen.<< Weitere SehenswürdigkeitenLebenslauf >>