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Holzbronn

Holzbronn, seit 1975 ein Stadtteil von Calw, liegt im Heckengäu südlich von Calw. Es liegt malerisch umrahmt von Streuobstwiesen. Holzbronn ist der kleinste Stadtteil von Calw. Er hat ca. 700 Einwohner und liegt 540 m über dem Meer. Der Ort ist dörflich geprägt. Das Wappen ist ein Dorfbrunnen auf goldenem Hintergrund.

Holzbronn gehörte um 1150 den Grafen von Calw und wurde ursprünglich „Holtzspronn“ genannt. Er wird 1345 bzw. 1438 urkundlich genannt. Später gehörte er zum Lehen Zavelstein und kam danach an Württemberg.

1792 wurde Holzbronn eine selbständige Gemeinde. 1972 wurde Holzbronn in den größeren Nachbarort Stammheim eingemeindet und kam dann 1975 mit Stammheim zu Calw.

Das Holzbronner Schulhaus wurde um 1830 erbaut.

Im 13. Jahrhundert gehörte Holzbronn zum Kirchspiel Kentheim. 1481 bekam Holzbronn eine eigene Kapelle, die der Kirchengemeinde Gültlingen unterstand.

1758 erfolgte eine Kirchenerweiterung. 1892 wurde Holzbronn eine selbständige Kirchengemeinde. 1908 konnte eine neue Kirche im Jugendstil eingeweiht werden. Der Turm ist pagodenartig gebaut und deshalb sehr einzigartig. Zum 90-jährigen Jubiläum erhielt die Kirche ihren Namen „Bernhardskirche“. Gemeindemitglieder haben Bilder vom Bau der Kirche gestiftet. Sie werden in der Kirche ausgestellt.

Die Einwohner ernährten sich aus der Landwirtschaft und arbeiteten als Taglöhner in den Fabriken der Stadt Calw. Noch heute ist der Ort geprägt durch Landwirtschaft und Nebenerwerbslandwirtschaft.

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