Kloster Hirsau
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Kloster Hirsau

Die älteste Kirche ist die Nazariuskirche, gebaut um 760. Nach neuesten Erkenntnissen ist sie in die Aureliuskirche aufgegangen.

830 wurde das Aureliuskloster gegründet. Bischof Noting von Vercelli, verwandt mit den Calwer Grafen, brachte die Gebeine des heiligen Aurelius aus Mailand nach Hirsau.

In den folgenden Jahren verfällt jedoch das Kloster. Papst Leo IX ermahnt 1049 seinen Neffen Graf Adalbert von Calw, das Kloster wieder aufzubauen. Im Jahre 1065 war das Kloster wieder aufgebaut. 12 Mönche aus Einsiedeln in der Schweiz bezogen es.

1091 wurde das neue Kloster „Petrus und Paulus“ auf der anderen Nagoldseite fertig gestellt. Benediktiner-Mönche wurden eingesetzt. Es war eines der größten Klöster in dieser Zeit. Mit Abt Wilhelm (1030 – 1091) erreichte das Kloster eine Blütezeit.

Im 16. Jahrhundert erbaute Herzog Ludwig von Württemberg im Klostergelände sein Jagdschloss. Das Kloster und das Schloss wurden 1692 durch die Franzosen unter dem Anführer Melac zerstört.

Das alte Aureliuskloster geriet in Vergessenheit, wurde gar als Scheune und Autowerkstatt genutzt. Bis es nach dem 2. Weltkrieg wiederentdeckt und restauriert wurde. Die Überreste, der Torso der alten Kirche, dienen seit 1955 als Kirche für die katholische Gemeinde. Der Innenraum wurde 1955 von dem bekannten Künstler Otto Hubert Kajek gestaltet.

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